Abteilung Holztechnik
am Felix-Fechenbach-Berufskolleg
Klingenbergstraße 2
32758 Detmold
Telefon: 05231 608300
Fax: 05231 608379
eMail:info@ffb.lippe.de
Internet:www.h-ffb-lippe.de
Büroöffnungszeiten
Mo-Fr: 8.00 - 13.00 Uhr
Layout & Realisation
LOUIS INTERNET
Fachschule Holztechnik
Ausbildung im Zentrum der europäischen Möbelindustrie
Im nordöstlichen Zipfel Nordrhein-Westfalens, zwischen Teutoburger Wald und Weserbergland, befindet sich die „Hauptschlagader„ der europäischen Möbelindustrie.
Die Fort– und Weiterbildung von Tischlern hat in Detmold eine lange Tradition. Aus der bereits im Jahre 1893 gegründeten und international bekannten „Tischlerfachschule“ ging im Jahre 1971 die jetzige Fachschule mit dem Schwerpunkt Holzbetriebstechnik hervor. Sie ist dem Felix-Fechenbach-Berufskolleg angegliedert und in einem 1986 fertig gestellten eigenen Gebäude untergebracht. Die Schule verfügt über funktionsgerechte Fachräume und modern eingerichtete Werkstätten.
Das FFB ist eine staatliche berufsbildende Schule, die der Schulordnung des Landes unterliegt. Diese bestimmt die Unterrichtsfächer und die Unterrichtsorganisation.
Kosten und Förderung
Schulgeld und Prüfungsgebühren werden in der Fachschule nicht erhoben. Ausbildungsfinanzierungshilfen können in Form von Zuschüssen und Darlehen gewährt werden nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz „Schüler-BAföG“) und dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz („Meister-BAföG“).
Nähere Auskünfte über die Fördermöglichkeiten erteilt das:
Amt für Ausbildungsförderung
Felix-Fechenbach-Straße 5
32756 Detmold.
Tel.: 05231/62300
Unterricht
Die Ausbildung dauert zwei Jahre in Vollzeitform und vier Jahre in Teizeitform. Die Aufnahme neuer Fachschüler erfolgt jährlich nach den Sommerferien.
Der Unterricht beinhaltet einen fachrichtungsbezogenen, einen fachrichtungsübergreifenden Bereich und einen Wahlbereich.
Einen besonderen Platz nimmt zudem die Projektarbeit ein. Hierbei erlernen die Schüler eigenständiges und eigenverantwortliches Handeln in fächerübergreifender Form. Die Projekte werden von den Schülerinnen und Schülern selber ausgewählt, bearbeitet, dokumentieret und vor Publikum präsentiert.
Am Ende der Ausbildung steht eine Abschlussprüfung in den Schwerpunktfächern. Mit bestandener Abschlussprüfung wird der Titel „staatlich geprüfte Technikerin / geprüfter Techniker, Schwerpunkt Holz“ erworben.
Gute Mischung
Die Mischung aus industriell orientierter Technikerausbildung und integrierter handwerklicher Meisterausbildung hat sich über Jahrzehnte bewährt und ist aktueller denn je, denn im Handwerk halten heute zunehmend industrielle, EDV-gestützte Planungs- und Fertigungsmethoden Einzug.
Die Detmolder Fachschule für Holztechnik bildet für Handwerk und Industrie Fachkräfte aus, die für die Übernahme von Führungs– und Leitungsfunktionen qualifiziert sind.
Technikerausbildung
Die Vollzeit- und die Teilzeitausbildung sind spezialisierte berufliche Weiterbildungen. Sie führen zum Abschluss als „Staatlich geprüfte Technikerin / staatlich geprüfter Techniker“.
Voraussetzung ist eine Berufsausbildung als Zimmerer/-in, Tischler/-in oder Holzmechaniker/in mit anschließender praktischer Berufstätigkeit von mindestens einem Jahr.
Wesentliches Ziel der Fachschule ist die Vermittlung von Fachkompetenzen. Gleichberechtigt daneben steht die Schulung des selbstständigen Lernens und Arbeitens. Zudem wird die Fähigkeit zur Kooperation und Kommunikation im Team gefördert.
Meisterausbildung
Wer die Meisterprüfung im erlernten Handwerksberuf anstrebt, kommt mit Hilfe der Fachschule zum Ziel.
Der Teil 2 ist mit der bestandenen Abschlussprüfung nachgewiesen. Die Teile 3 (wirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse) und 4 (Berufs– und Arbeitspädagogik) werden in kostenlosen Kursen an der Fachschule vermittelt. Die Prüfungen werden vor der Handwerkskammer Ostwestfalen - Lippe zu Bielefeld abgelegt.
Ab dem Jahr 2007 ist mit einer Neuordnung der Tischlermeisterausbildung zu rechnen.
4-jährige Teilzeitausbildung
In der 4 Jahre dauernden Teilzeitausbildung zum Holztechniker und Tischlermeister können Sie ihren Arbeitsplatz behalten. Sie haben die gleichen Ausbildungsinhalte wie in der Vollzeitausbildung auf 4 Jahre verteilt. Der Unterricht findet Dienstags und Donnerstags von 17:30 bis 20:30 Uhr und Samstags von 8:00 bis 12:30 Uhr statt.
REFA-Ausbildung
In Sonderlehrgängen kann die Qualifikation für den REFA-Sachbearbeiter erworben werden, mit dem Abschluss der Technikerausbildung auch die für den REFA-Prozessorganisator. Die gebührenpflichtigen Lehrgänge werden vom REFA-Regionalverband OWL in den Räumen der Schule durchgeführt. Durch diese zusätzlichen Qualifikationen verbessern sich die Berufschancen erheblich.
Fachhochschulreife
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Fachschule kann die Fachhochschulreife zuerkannt werden. Informieren Sie sich bitte vor Beginn Ihrer Weiterbildung.
