Abteilung Holztechnik
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Klassenfahrten gehören zum festen Bestandteil der Ausbildung
Was haben Schinkel, von Knobelsdorff und die BFD des Felix-Fechenbach-Berufskollegs gemeinsam?
Vom 8. bis zum 12.10.2007 waren die Schülerinnen und Schüler der Klassen BFD 1A und BFD 2A gemeinsam mit ihren Lehrern in Berlin zur Studienfahrt. Dort lernten die angehenden Denkmaltechnischen Assistenten Stilkunde und Baugeschichte am stehenden Objekt kennen.
Der Plan, mit den zwei Klassen der Denkmaltechnischen Assistenten nach Berlin zu fahren, entstand nach den Sommerferien und wurde sehr schnell in die Tat umgesetzt. Die Bundeshauptstadt schien prädestiniert, um den Schülern unterschiedliche Baustile auf engstem Raum nahe zu bringen und ihnen ein Gespür für Geschichte zu vermitteln. So fuhren fast alle Schüler der Klassen mit und erlebten eine ereignisreiche Woche, in der Berlin mit Bus, S- und U-Bahn und zu Fuß erkundet wurde. Die Klassenlehrer Jörn Führing und Bernd Krumme fanden große Unterstützung durch die Kollegin Evelin Winter und den Kollegen Andre Londa, der als Referendar wichtige Erfahrungen für seine Schullaufbahn sammeln konnte.
Die Schüler lernten unter anderem Karl Friedrich Schinkel und den Klassizismus kennen, der nicht nur am Beispiel des Alten Museums zu erfahren war. Überall in der Stadt fanden die Schüler Bauwerke aus seiner Feder. Daneben begeisterte die Klassen der im Stil der Hochrenaissance gebaute Berliner Dom, der größte protestantische Bau in Deutschland.
Eine der eindrucksvollsten Besuche jedoch war die Fahrt nach Potsdam. Hier besuchte die Gruppe die Rokoko- und Barock-Bauwerke von Friedrich dem Großen. An der Umsetzung der Baupläne war maßgeblich Georg Wenzelslaus von Knobelsdorff beteiligt, ein weiterer Name, der den Schülern sicherlich im Gedächtnis bleibt.
Aber nicht nur die historischen Baustile bleiben den Schülern in Erinnerung. Die Unterkunft der Schüler war in unmittelbarer Nähe des Potsdamer Platzes. Hier entstand innerhalb weniger Jahre im Niemandsland eine Ansammlung interessanter moderner Gebäude bekannter zeitgenössischer Architekten wie Renzo Piano und Helmut Jahn.
Zudem wurden das Bundeskanzleramt und der Reichstag besucht. Der abendliche Gang in die Reichtagskuppel verschaffte der Gruppe nicht nur einen grandiosen Blick auf das beleuchtetet Berlin, sondern auch einen Eindruck von moderener Architektur und „begreifbarer“ Statik.
Abschließend waren sich alle beteiligten Schüler und Lehrer einig: eine solche Fahrt sollte wiederholt werden. Vielleicht kommt nach Berlin Florenz auf den Plan!
KRM/ECK, 30.10.2007

