Abteilung Holztechnik

Abteilung Holztechnik
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Aktuelles aus der Schule

Auch der Tischler ist ein Designer

Tischler und angehende Holztechniker und Tischlermeister studieren das aktuelle Design hochwertiger Konsumgüter im RED DOT Museum der Zeche Zollverein

Beeindruckende Museums- und Industriearchitektur
2.000 Exponate aus 45 Nationen
Aktuelle Handmaschinen
Designphilosophie

Das Gelände in Essen gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und ist allein deshalb einen Besuch wert. Für die Studenten war es wichtig zu erfahren, dass viele uns aus dem Alltag bekannte Produkte nicht das Ergebnis einzelner Designer ist, sondern ein kommunikativer Prozess vernetzter Experten.

Standardisiertes Design überzeugt durch seine oft jahrzehntelange Bewährung als Produkt auf dem Markt als Klassiker und Archetypen unserer mitteleuropäischen Alltagskultur. Nicht selten sind Produkte, beeinflusst von handwerklichem Können und Tradition. Ihre Ästhetik folgt dem Prinzip der Reduktion auf die wesentlichen Eigenschaften, der konsequenten Reduktion beim Verbrauch von Material, Volumen und Gewicht, zusammen mit einleuchtender, selbsterklärender Handhabung.

Bekanntes Beispiel ist der langjährige Designer der Firma BRAUN Dieter Rams. Er ist von Haus aus Tischler. Mit der Entwicklung des I-Pod`s, dem anerkannten Vorläufer des weltumspannende I-Phones, brachte Rams einen marktbestimmenden Klassiker auf den Markt.

Mit rund 2.000 Exponaten aus etwa 45 Nationen präsentiert das Red Dot Design Museum Essen die weltweit größte Ausstellung zeitgenössischen Designs. Innovative und formschön gestaltete Alltagsgegenstände bringen den Besuchern kulturelle oder länderspezifische Besonderheiten näher, informieren sie über aktuelle Trends und zeigen, wie Design sich im Laufe der Jahre verändert hat.

red-dot-design-museum

faz. designer dieter rams - ein-kompliment

eck, Juni 2016

Austauschprogramm für französische und deutsche Tischler-Azubis

Acht Tischler Auszubildende haben in der Stadt Lens drei Wochen wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche Entwicklung sammeln können

Für drei Wochen sind Auszubildende des Tischlerhandwerks nach den Herbstferien in der nordfranzösischen Stadt Lens zu Gast gewesen. Davor waren die französischen Schüler in Detmold zu Gast. Neben sehr positiven Erfahrungen in den französischen Betrieben schwebten aber auch die Attentate von Paris über dem Austauschprojekt.

Während dieser Zeit arbeiteten sie mit französischen Schülerinnen und Schülern zusammen in Tischlereibetrieben und erfuhren so ein Praktikum besonderer Art. Neben kultureller und sprachlicher Einführung stand der Austausch der praktischen Erfahrungen im Mittelpunkt: Wie arbeiten die französischen Tischler, welche Maschinen haben sie, und wie klappt es mit der Verständigung? ...

Organisiert wird das Programm, das die berufliche Mobilität der Auszubildenden fördern soll, vom Felix-Fechenbach-Berufskolleg. Der Austausch mit der Partnerschule EPLE Auguste Béhal aus Lycée ist eine Premiere. Laut Walter Posselt, Leiter der Abteilung Holz, soll das Projekt regelmäßig stattfinden.

mehr dazu finden Sie hier

 

eck, Dezember 2015

Aktuelles